Das Motiv entdeckte ich irgendwann einmal an einer Mauer der alten MLW und Tina machte mich auf dieses spannende Beispiel der politisch angehauchten Graffitikunst aufmerksam. Ich stellte das Werk in der Ausstellung „Things will never be the same again“ auch deswegen zur Verfügung, weil eben das Motiv sich an einem Lostplace befindet.
Diese Lostplaces symbolisieren für mich den stetigen Fluss der städtischen Entwicklung und zeigen auch Schattenseiten dieser Hypes oder Booms: immerhin stellte diese ehemalige Fabrik für sehr viele Menschen den Lebensunterhalt und nun beobachte ich teilweise Luxussanierungen bei anderen Objekten (Globus Werk, Drahtseilfabrik, Kaufhaus Held u.v.m.).
Dieses Motiv zeigt hier für mich diese Zwiespältigkeit in der Boom-Story und das interpretiere ich in dem gesichtslosen, nicht greifbaren und schreienden Phantasiewesen.