Sommerblume Nr.02 *

Das Motiv entstammt einer meiner Experimentierlaunen von 2018 und damals faszinierte mich der Makroblick auf die Welt. Die Aufnahmetechnik basiert auf einem „umgedrehten“ Objektiv auf einer dieser Canon-Analog-Kameras und der Abzug entstand auf Basis eines selbstentwickelten Farbnegativstreifen.

Ich nenne das „Pseudomakro“.

Wie auch immer: Der Abzug ist ein klassischer Lith auf Antikpapier (Leonar Hamburg „SP“, ca. 1960) in 10,5×14,8 „matt“.

Preis: €54,50 zzgl. Versand, inkl. Steuern

Bezug: via Agentin

Bestand: 1 Unikat

*Einzelstück, da händisch entwickelt.

Orwo – Reihe (Bleiche)

Kamera: Kiev 80
Film: Foma 100 / Rollfilm
Papier: Orwo-Bromsilber, ca. 1970
Technik: S/W-Entwicklung via Orwo-Chemie -> Bleiche -> Lith -> Essigbad -> Bleiche -> Lith -> Finalisierung

Die Motive kommen in das LITH-Bilderbuch, die meisten Abzüge hängen an meiner Bilderwand und ein Gummibaumabzug hat sich die Galeristin gegriffen. 😉 

Ich werde die Tage einmal versuchen, das metallische Aussehen zu reproduzieren. Meine Vermutung geht dahin, dass das Essigbad die Kupferbestandteile fixerte. Mh.

Tura(PE)-Lith Reihe

Basis: C41-Farbnegativ aus Anfang 2019 (typisches Kodak-Material) Papier: Tura PE S – BROM 13PE Entwickler: 50ml(A)+50ml(B)+900ml(Wasser) Entwicklerzeit je Papier (frischer LITH-Ansatz): ca. 20-30 Minuten

Der Papiertyp „PE“ genoss bei mir einen enorm schlechten Ruf. Ich nannte das früher liebevoll „Arschlochpapier“, weil gerade die älteren Varianten bei konservativer Entwicklungen eben unkalkulierbar reagierten und die Fixierer nie wirklich gut griffen.

Das TURA war hier Teil einer größeren Lieferung aus irgendeinem eBay-Deal und ich fühle mich durch die Ergebnisse mehr als begeistert. Warum? Ganz einfach. Viele Beispiele aus dem LITH-Instagramstream zeigten immer diese Nebelgebilde, das Nebelförmige und ich suchte ewig nach einer analogen Reproduktionsvariante. Diese ist nun endlich gefunden und die Restbestände des Papiers befinden sich sehr SEHR tief im Lager.

Eventuell hole ich die bei besonderen Gelegenheiten und für besondere Menschen wieder raus.

Die Papiere befinden sich im Besitz von Petra Lukaschewski, lassen sich dort begutachten und ggf. kaufen.

Brovira Brillant Reihe (Makro)

Basis: C41-Farbnegativ aus Anfang 2019 (typisches Kodak-Material)
Papier: Agfa Brovira Brillant BS1 7,4×10,5cm (ca. 50 / 60er Jahre)
Entwickler (Rollei): 20ml(A)+20ml(B)+960ml(Wasser)
Entwicklerzeit je Papier (frischer LITH-Ansatz): ca. 10-15 Minuten

Die Motive haben keinen Bezug zur Technik, oder zum LITH und ich nutze den Film ausschließlich, um die verschiedenen antiken Papiere zu testen.

Das Agfa Brovira flog neulich via eBay in mein Sichtfeld und es ist interessant, einmal mit solch kleinen Formaten zu arbeiten.

Farblith – Lith auf Farbanalogpapier (1. Versuch)

Ich glaube, dass ich bereits einige Male in der Welt außerhalb des Internets angedeutet hatte, dass mich die Wirkung vom Lith auf Farbpapiere enorm brennen interessiert. Der Grund liegt in der Fragestellung: lassen sich die Farbchemieschichten in irgendeiner Form hier einbeziehen?

Die konkrete Wirkungsweise vom LITH-Verfahren ist mir durch endlose Experimente bekannt geworden und da sich die Papierstrukturen in der Basis zwischen S/W und Farbe nicht wesentlich unterscheiden, wagte ich das Experiment.

Negativ: KodakTRIX400, mit Caffeenol (Ende 2018) entwickelt.

Papier: LabaColor CPN 310PE

Entwickler: Rollei-Lith: 20ml(A) + 20ml(B) + 920ml(Wasser) + 40ml(supergeheime Spezialsubstanz aus dem C41-Spektrum).