Homeoffice – Lomografie und Experimente mit einer Flohmarktkamera

Ich habe eine Zeit lang ständig teil- oder vollautomatische Kleinbildkameras bei den Leipziger Flohmärkten gekauft. Mir hat natürlich nicht (!) das Sammeln dieser Objekte Freude bereitet, sondern es ging mir immer um die Filme. Sprich: wenn ich uraltes Filmmaterial benutzen und damit herum spielen will, finde ich das IMMER auf den Flohmärkten … in den Kisten der schlecht gelagerten alten Kameras.

Hier ist so ein Beispiel. Ich glaube, dass der Streifen aus den 80er Jahren stammte und der wurde von mir via Caffenol entwickelt.

Typ: Sinnlos-Schnappschuss, aber mir gefällt es.

Leipzig im Winter und Abschluss der Lomografie-Reihe // Experiment

Ich hatte hier noch 2 KodakColorGold (200) mit Ablaufdatum 1996 rumliegen und die lächelten mich an. Sie lächelten und flüssterten mir zu: „Johannes … bitte belichte und entwickle mich!“. Mh. Das habe ich gern erledigt und ich bleibe bei meiner Einschätzung zu dem Material: es _ist_ auch bei hohem Alter sehr SEHR gut.

In den nächsten Tagen werde ich hier einmal ein C41-Entwicklertutorial veröffentlichen, weil mich doch viele da befragten und im Moment die Labore schlecht ansprechbar sind. (Hallo: Lockdown)

Lomografie-Experimente und neuer Nachschub.

Diese wunderschöne Sammlung fand heute ihren Weg zu mir und ich bin sehr SEHR begeistert. Die Filme sind natürlich höllisch überlagert, ich habe absolut keine Ahnung, wie gut die sich entwickeln lassen, aber ich arbeite sehr SEHR gern mit überlagerten Produkten und ich bedauere, dass die Leipziger Flohmärkte aus guten Gründen geschlossen sind. Warum? Naja: in den letzten Jahren habe ich genau da sehr SEHR viele überlagerte Filme und Papiere gefunden, geliebt und gekauft.

Lomografie, Start der Reihe Praktica_M60AFD (Teil 1)

Bei einem dieser Leipziger Trödelmärkte entdeckte ich doch neulich die Praktica und erstand das Schmuckstück für niedliche 3 Euro. Ich schaue mich gern hin und wieder nach diesen Kleinbildkameras um, weil sich darin unbelichtete und teilweise extrem überlagerte Filme befinden.

Weil ich nur gute Bewertungen zu der Kamera gelesen habe, ist die nun Teil meiner Sammlung und ich erinnere mich gerade daran, dass ich endlich einmal die Technikrubrik aufarbeiten sollte.

Hier die ersten Motive. Die Testbilder entstanden alle an der Karlheine-Straße.

Film: Kodak 100, aus dem DM, Farbfilm (als S/W entwickelt)