Wasted-Postlicht (1) – Experimente mit einem versauten Film

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, was da schief gelaufen war, als ich den schlechten Film aus der Dose zog und mich darüber ärgerte, dass das Teil pechschwarz war.

Übrigens: ich habe erst SEHR spät verstanden, dass Entwickerunglücke mittels BLIX beseitigt werden können und ich werde mich die Tage per Tutorial zu der Thematik noch einmal äußern.

Wie auch immer: Grundlage ist ein Kleinbild und den habe ich mit den klassischen Sachen – also Seifenlauge – schön geschrottet. Die Schlieren auf den Scans kommen daher, dass die Seife eben die Trägerschicht aufweicht und quasi „schmelzt“.

Postlicht – Galerie KarlheineStraße

Das Papier ist irgendein uraltes ORWO, was mir einer meiner Analognerds irgendwann einmal anschleppte. Wie man sehr schön sieht, wurde das Material sehr SEHR schlecht behandelt und ich vermute auch, dass irgendwer das Zeug einmal Hitze ausgesetzt hatte. Das brachte mich auf die Idee, Teile meines Bestandes einmal zu backen und die Ergebnisse ähneln den Resultaten aus der Galerie.

Die Bilder stammen alle aus 2017 (Winter) und wurden nachträglich via LITH abgezogen.

Postlicht – Exponate III

Die Westwerk-Galerie stammt von Jasmin Bojarra (zese_robra) und wir hatten letzten Spätherbst in der Dunkelkammer hier einige Lith/Bleicheffekte getestet. Mich hatte der Erfolg von Bild Nr.02 persönlich stark überrascht.

Das wurde letztendlich das Ausstellungsmottobild, es existieren 3 Handabzüge und hier entdeckte ich zum ersten Mal diesen Lith-typischen Nebeleffekt, den ich mittlerweile sogar gezielt reproduzieren kann.