Experimente mit DD-Dokumentenpapier (ORWO) – „Edition: Kontaktabzug“

Technik: Kontaktabzüge mit Hilfe von Negativfoliendrucke (ca. A4). Ich möchte an der Stelle nicht darauf eingehen, wie man mit einem beliebigen Drucker und Folien Negative herstellt, weil das sicherlich im Bereich der Allgemeinbildung liegen dürfte.

Aber ich setzte vor einigen Tagen ein spezielleres Experiment an, um eben die Ausnutzbarkeit von LITH und den Papieren zu testen, weil ich mich daran erinnerte, dass irgenwann mal irgendwer mir erzählte, dass diese Papiere im Grunde wohl für die Herstellung von Fotokopien dienten.

Interessant ist: das Kontaktabzugsverfahren unter einer 1-Minutenbelichtung lässt das Motiv in maximal 1 Minute entwickeln (Standardverfahren 3 bis teilweise 10 Minuten, je nach Belichtugsdauer) und ich beobachtete auch, dass ein LITH-Ansatz 50 (!) Papiere völlig problemlos entwickelt!

Sehr schön! Die gewonnenen Erkenntnisse werde ich die Tage auf das Standardverfahren übertragen und mit Belichtungsdauern von mind. 5 Minuten experimentieren.

Fotoshooting bei und mit „Jürgen und Jürgen“

Der junge Mann sprach mich irgendwann einmal in der „Dorfkneipe“ an: „Johannes … mache er Fotos von mir!“. Ich hatte erst keine Lust und reagiere grundsätzlich bei derartigen Anfragen immer ablehnend, aber meine persönliche Eitelkeit bringt mich immer dazu, mit der Kamera letztendlich da mal aufzutauchen. Vermutlich verstehen das die Leute, welche mich im Kiez beobachten, sehr SEHR genau. Naja: ich bin mit den Ergebnissen zufrieden, konnte die via LITH + Dokumentenpapier noch einmal stark veredeln und jedes Mal, wenn ich an der Bude vorbei laufe, lachen und scherzen wir ein wenig.

Sehr schön: wieder ein wunderbarer Kontakt.

Kamera: Kiev88, Foma100, klass. Orwo-Entwicklung!