Die Hibiscusteevariante

Die Hibiscusteevariante

Ingredients

1 l Wasser (kochend)
12 tsp Hibiscustee
12 tsp Waschsoda
3 tsp Vitamin-C

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Ich war mir nicht sicher, ob diese Rezeptur einen Platz in dem Katalog finden darf. Einerseits empfinde ich das Abstrakte in den Bildern als spannend und interessant, aber andererseits stört mich das Materialausschusspotential.

Eventuell „opfere“ ich bei Gelegenheit einen weiteren Film und spiele das Rezept mit einer deutlich längeren Entwicklungszeit durch. Ich denke da an 2-5 Stunden.

Biernol:P-L/06-2018

Biernol:P-L/06-2018

Ingredients

1 l Bier (Pils)
12 tsp Waschsoda
3 tsp Vitamin-C

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Das Rezept scheint dafür zu sorgen, dass offensichtlich Emulsionsschichten nur zum Teil durchentwickelt werden. Das provoziert vermutlich diesen Ufo-Effekt. Eigentlich wollte ich das Material entsorgen, aber ich entschied mich zur Archivierung.

Caffenol:F-H/08-2018

Caffenol:F-H/08-2018

Ingredients

30 tsp Kaffeepulver
30 tsp Waschsoda
12 tsp Vitamin-C

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Das Rezept wurde mit einem Ilford FP4 135-36 (ISO 125) getestet und der Streifen wurde irgendwann im August belichtet und entwickelt. Leider kam ich erst jetzt zur Dokumentation. Also: die Ausgangsidee war die Frage, ob eine Verstärkung der Kaffekonzentration die Negative färben und weicher machen kann. Das ist hier gut gelungen und ich bin begeistert. Die Waschsodakontentration wurde bewusst auch auf 30 Teelöffel erhöht, um möglichst viel der Einfärbung so auszuwaschen, dass der Effekt von Soda und Kaffee sich irgendwo in einer angenehmen Mitte einpendelt.

Die Fixierung läuft – wie gewohnt – 10 Minuten mit dem üblichen Fixiersalz.

Eine Erklärung zur Rezeptbenennung: Ich schreibe vergebe sehr gern in dem Schema [Typ]:[Kürzel];[Monat-Jahr]. Der Kürzel ist immer ein Dankeschön für eine Person aus meinem Umfeld. Meistens handelt es sich da um Freund_innen, oder wahnsinnig gute Quellen der Inspiration.

Die Weinol-Variante

Die Weinol-Variante

Ingredients

1 l Rotwein (trocken!)
12 tsp Waschsoda
3 tsp Vitamin-C

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Die Entwicklung von S/W-Filmen auf Weinbasis ist kein besonders Hexenwerk Im Grunde benötigt man einen möglichst sauren Wein und hier entschied ich mich für die absolut günstigste Variante aus dem lokalen Discounter: Wein aus dem Tetrapack (widerlich!).

Die Suppe ist schnell angerührt und wegen der Schaumbildung muss das Ansatzgefäß in einer Laborschale stehen. Geruchsbildungen sind nicht erkennbar und nach einer Ruhezeit von 5 Minuten (Mikroblasen!) lassen sich ISO 100/200er Filme problemlos innerhalb von 60 Minuten entwickeln.