Nach einer extrem langen Phase der Digitalfotografie wuchs in mir der Gedanke, mich der analogen Seite dieser kreativen Ausdrucksform zu widmen. Nach einigen Überlegungen und auch Kostenkalkulationen wurde das „Labor“ eingerichtet. Natürlich schaute ich mir hier diverse Flohmärkte und auch eBay an und hier wurde ich fündig: irgendwer gab sein Hobby auf und verkaufte mir die Technik für unfassbar günstige 100EUR.

Die eingekaufte Ausstattung umfasst:

– Vergrößerer (Meopta Axomat 5a)
– Belichtungsrahmen (Meopta)
– div. Apothekerflaschen
– 2 Rotlichtlampen (Siemens)
– div. Messbecher
– Negativfilmentwicklerdose mit zwei Spulen
– elektronische Zeitschaltuhr
– externe Lampenfassung für 2. Rotlichtbirne

Zur Chemie:
Bei den ersten Experimenten wurden die Produkte der Firma „TETENAL“ für die Negativ-Film- und die Papierentwicklung, sowie auch die Fixierung beider Medien eingesetzt. Hier wurde recht schnell erkannt, dass die Produkte sich nach erstaunlich wenigen Durchläufen abnutzen und entsprechend unbrauchbar werden. Daher fand die Umstellung auf „ADOX ADOTOL“ (Papierentwickler) und „ADOX ADOFIX P“ (Negativ- und Papierfixierer) statt. Beide kommen in Granulat- oder Salzform und müssen vor Gebrauch angesetzt / verflüssigt werden.