„Momente in der Westkultur“, Start der Schaufensterausstellung (30.09.2021)

Obwohl ich mich dazu entschied, mich weitestgehend aus der Ausstellungsszene rauszuziehen, überzeugten mich Daniela und Hans (diese Möbelrestauratoren aus dem Westwerk), teile meiner Fotografien für deren umgestaltete Präsentationsfläche freizugeben.

Wir sprachen kurz und fällten diverse Entscheidungen:

  1. Start der Dauerausstellung mit unspezifischen Enddatum
  2. Ausweitung der Ausstellung auf verschiedene Locations, hier das WKR, die Stallwache, das le petite Franz, das Herbarium
  3. Aufsetzen eines Bildbuchs mit zwischen 150 bis 300 Seiten mit Inhalt: meine Fotografien zu den Locations und auch den Kiez
  4. Organisation einer Vernissage im Westwerk
  5. Starke (!) Strukturierung aller Aktiviäten im Sinne und im Interesse der Bewerbung und Vermarktung sämtlicher Locations über das Medium der Kunst
  6. Verkauf meiner Fotografien und einiger Bücher

Ich werde von Zeit zu Zeit auch hier berichten, mich überrascht die Schnelligkeit und Effektivität in der Organisation und eventuell gelingt hier der Start einer lokalen Vernetzung der Geschäfte im Sinne der gemeinsamen Werbung, der Behandlung der allgegenwärtigen Gentrifizierung. Das sind 2 Themen, welche auch mich beschäftigen: beruflich, emotional und intellektuell.

Start der Reihe und Teil 01

Die liebe Maria und der liebe Martin besuchten mich im letzten Jahr im Rahmen der HeartTour-Reihe. Weit im Vorfeld bequasselten wir eine Idee: ich soll in eine stark weibliche Perspektive gehen und hierüber typische Männerklischees in Satireform aus der Gegenperspektive „bearbeiten“.

Ja. Warum nicht? Ich finde das amüsant und habe grundsätzlich keine Probleme damit, mich schminken zu lassen und zu posieren. Konzept stammt von Maria und der Fotograf war Martin.

Kamera: Kiev80, Film(e): TMAX100

Lomografie, Start der Reihe Praktica_M60AFD (Teil 1)

Bei einem dieser Leipziger Trödelmärkte entdeckte ich doch neulich die Praktica und erstand das Schmuckstück für niedliche 3 Euro. Ich schaue mich gern hin und wieder nach diesen Kleinbildkameras um, weil sich darin unbelichtete und teilweise extrem überlagerte Filme befinden.

Weil ich nur gute Bewertungen zu der Kamera gelesen habe, ist die nun Teil meiner Sammlung und ich erinnere mich gerade daran, dass ich endlich einmal die Technikrubrik aufarbeiten sollte.

Hier die ersten Motive. Die Testbilder entstanden alle an der Karlheine-Straße.

Film: Kodak 100, aus dem DM, Farbfilm (als S/W entwickelt)