Hipsterhausen auf Lomotrip (Praktika-Reihe)

Typische Testreihe aus Anfang 2020. Hier war ich auf dem Weg zu meiner damaligen Freundin und bei Testreihen ist mir die Bildsprache, die Kunst und das „Drumherum“ völlig egal. Die Scans entdeckte ich erst heute wieder im Archiv und irgendwie gefallen mir diese alten Spontanschnappschüsse und ich erinnere mich daran, dass ich die Kamera mir mal wieder holen sollte.

Obwohl ich mittlerweile kaum Interesse an Kleinbildfotografie verspüre. Mh!

Homeoffice – Lomografie und Experimente mit einer Flohmarktkamera

Ich habe eine Zeit lang ständig teil- oder vollautomatische Kleinbildkameras bei den Leipziger Flohmärkten gekauft. Mir hat natürlich nicht (!) das Sammeln dieser Objekte Freude bereitet, sondern es ging mir immer um die Filme. Sprich: wenn ich uraltes Filmmaterial benutzen und damit herum spielen will, finde ich das IMMER auf den Flohmärkten … in den Kisten der schlecht gelagerten alten Kameras.

Hier ist so ein Beispiel. Ich glaube, dass der Streifen aus den 80er Jahren stammte und der wurde von mir via Caffenol entwickelt.

Typ: Sinnlos-Schnappschuss, aber mir gefällt es.

Leipzig im Winter und Abschluss der Lomografie-Reihe // Experiment

Ich hatte hier noch 2 KodakColorGold (200) mit Ablaufdatum 1996 rumliegen und die lächelten mich an. Sie lächelten und flüssterten mir zu: „Johannes … bitte belichte und entwickle mich!“. Mh. Das habe ich gern erledigt und ich bleibe bei meiner Einschätzung zu dem Material: es _ist_ auch bei hohem Alter sehr SEHR gut.

In den nächsten Tagen werde ich hier einmal ein C41-Entwicklertutorial veröffentlichen, weil mich doch viele da befragten und im Moment die Labore schlecht ansprechbar sind. (Hallo: Lockdown)

Abschluss der Experimente mit dem IlfordFP4 (1989)

Ich bekomme öfters extrem überlagerte und unbelichtete Filme von meinen Kontakten als Geschenk oder als Tauschobjekt. Persönlich mag ich die Spielchen mit solchen Materialien und in Summe habe ich folgende Tipps für die Lesenden:

  • Blende immer eins über Normal (8 -> 5.6)
  • Lange (!) Standentwicklung: 45 bis 50 Minuten
  • Lange (!) Fixierung: 30 bis 45 Minuten
  • Kein Caffenol verwenden, sondern Orwo-Suppe oder sonst. Produkte
  • Filmspiralen vor dem Einfädeln kurz wässern, weil das Filmmaterial ausgetrocknet sein kann und in der Form nicht so schön in die Spirale „flutscht“
  • Wenn der Film schwarz aus der Dose kommt: mit BLIX nachbleichen (funktioniert sehr gut bei DIA-Filmen)