Meine Tattoo-Freundin, Galerie Nr.02

Der Papiertyp ist hier der Kategoriename, ich hatte erst vor 2 Tagen das Material im Labor belichtet. Der erste Eindruck ist durchweg äußerst positiv, weil ich hier einige Effekte sehe, die ich von meiner Hauptmarke „Tura“ nicht kenne:

  • optimale Ausnutzung der Lith-Substanz (hier 50ml A + 50 ml B + 900 ml Wasser)
  • Entwicklungszeit: maximal 3 Minuten

Meine Tattoo-Freundin // Galerie Nr.01

Sie nennt sich auf Instagram Olesandra und lief mir in der Dorfkneipe („le petite Franz“) mit der typischen Ansage „Mach Fotos von mir!“ über den Weg. Nun: ich halte mich sehr gern bedeckt und schaue mir die Leute durchaus sehr genau an, aber irgendwas reizte mich hier, weil wir ins Gespräch kamen und lange über die Kunst sprachen. Sie stammt aus der Ukraine und berichtete mir von der universitären Ausbildung. Faszinierend war für mich, dass man da im Kunstbereich selbstverständlich in Chemie, Biologie auch ausgebildet wird. Warum? Es ist einfach: Kunst ist nicht unbedingt primär das Erschaffen von inspirativen Dingen, sondern auch ein Handwerk. Möchte ich bspw. Fotografien herstellen, muss ich selbstverständlich chemische Grundkenntnisse besitzen, weil ich sehr genau wissen MUSS, welche Chemie wie wirkt, welche Chemie welche Farbeffekte produziert und welche Chemie auch auf welches Motiv eben passt, oder nicht passt.